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Die Sterne
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DIE STERNEEin selbstbetiteltes Album. Auf dem Cover: der Sänger ? das letzte verbliebene Ur-Mitglied ? ganz allein als aus allen Zeiten geplumpster Dichterfürst, als leicht lädierter, aber wissender Dandy. Ein erstes Hören, und plötzlich sitzt man da, mit lauter Hits in den rauschenden Ohren und zig Textfetzen, die einem durch den Kopf spuken, und ist wie durchgeschüttelt von einem Album, das immer wieder von Freiheit und Verstrickung, von Möglichkeiten und Zwängen handelt. Das neue Album von Die Sterne ist da. Ein Album, auf das man - ohne es zu wissen - so sehr gewartet hat. Eine Platte, die wie keine zweite angeschlossen ist an die Themen unserer Tage ? und die trotzdem einlädt auf eine eskapistische Reise durch unerhörte Soundlandschaften. Es lebe der Widerspruch! Es leben Die Sterne!Die Fakten zuerst: Mit Bassist Thomas Wenzel und Schlagzeuger Christoph Leich haben zwei wichtige Gründungsmitglieder vor anderthalb Jahren die Band verlassen. Auf ?Die Sterne? bilden Jan Philipp Janzen und Phillip Tielsch, beide Mitglieder der Kölner Band Von Spar, die Rhythmusgruppe. Neben den Sterne-Livemusikern Dyan Valdes und Max Knoth wirken zudem u.a. das Kaiser Quartett, Carsten ?Erobique? Meyer und die Düsseldorf Düsterboys mit. Krautige Flächen treffen auf Italo-Pop, verspulten Folk, Psychedelia und Disco. Es funkelt an allen Ecken und Enden. Es ist ein Sound, den man in dieser Überstrahltheit (nicht nur von Die Sterne!) noch nicht kannte ? und der doch ganz ihr eigener ist. Vielleicht klingt so die Freiheit.Das Album vor oben beschriebenem personellen Hintergrund schlicht ?Die Sterne? zu nennen, ist eine sehr lässige Ansage: Die Sterne im Jahr 2020, das ist ein offenes System, in dem freilich mehr denn je der Blick auf das Kontinuierliche dieser musikalischen Institution frei wird: Frank Spilker, seine Songs, Texte und Themen. Seine künstlerische Coolness und seine Dringlichkeit als soziales Wesen.Die ersten Sekunden der Platte tönen, als wäre ein Vintage-Synthesizer in Bob Dylans ?Tangled Up In Blue? gekracht, am Ende wird WahWah-befeuerter Rave-Pop draus. ?Das Herz schlägt aus nach allen Seiten?, singt Spilker über unseren unperfekten Empathiemuskel; Widersprüchlichkeit als menschlichste Form der Libertät.Mit ?Der Palast ist leer? erreicht die Platte einen ersten Höhepunkt: Michael Rother steigt bei Stereolab ein. Kaum freut man sich über die Cowbell, wehen orchestrale Wolken um die Zinnen. Der Text formuliert nur scheinbar eine Utopie von Unbeherrschtheit. Man ist geneigt, sofort mitstürmen zu wollen, aber Spilker kennt kein Schwarzweiß: Was, wenn sich wirklich niemand mehr um uns kümmerte? Unerhört ? man ahnt es nicht!?Der Sommer in die Stadt wird fahren? ist flirrender Italo-Pop mit psychedelisch-dräuender Schlagseite (Man denke: Lucio Battisti, circa 1977) und einem herrlich gespreizten Text. Wieder spielt das Kaiser Quartett ganz groß auf. Vielleicht auch ein Lied über falsche Sehnsüchte und Idealisierung. Immer gut, wenn Fragen bleiben.?Du musst gar nichts? ? fast ein Hausbesetzer-Funk-Pop-Stück wie es Kölner Spät-Kraut-Bands wie Dunkelziffer oder die Phantom Band in den 80ern hätten machen können ? nimmt das Kernthema der Platte wieder auf: Wenn man tatsächlich gar nichts muss, jeder Zwang und jedes Ritual weg ist ? dann bleibt nur noch der Blick in den Abgrund der Freiheit. Beängstigend.Nach dem bereits vorab veröffentlichten ?Hey Dealer?, bei dem die Flaming Lips der ?Embryonic?-Ära auf eine Wagenladung Pilze vorbeischauen, schubst ?Unterschiedlich subtil? den Hörer auf spiegelglatte Wave-Pop-Flächen. Es geht um Macht und Manipulation. Und gerade, als man sich zu fragen beginnt, ob Spilker hier von politischer Einflussname oder den Zwängen modernen Band-Marketings singt, errichtet das Kaiser Quartett mal eben wieder eine dieser unglaublichen Streicher-Kathedralen. Eine Welt voller Möglichkeit, nur: Was ist Gift und was ist Medizin?Mit ?Das Elend kommt (nicht)? wird es grimmig: Während eine psychotische Fuzz-Gitarre mehr und mehr freidreht, wird klar: Es ist halbwegs müßig, den offensichtlichen Konsensfeind in zig Talkshows zu bequatschen, wenn der wahre Gegner viel näher ist, als man wahrhaben möchte. Und wo wir schon beim Konsensfeind sind: ?Die Message?? irgendwo zwischen Dr. John und P-Funk verortet ? macht endgültig klar: Für Faschismus gibt es keine Ausreden und Erklärungen. Der Fall liegt ganz einfach: ?Der Arsch ist die Message.? Lässiger als hier kann man den Müll nicht runtertragen.In ?Wir kämen wieder vor? schaut der Sänger auf ein Umfeld zwischen Paralyse und faulem Arrangement beim Tanz mit den Verbrechern. ?Ihr wollt ein Wir - hier gibt?s kein Uns / Integriert euch doch selbst - passt euch doch an!?, singt Spilker, und dann hebt dieser schöne Popsong ab in die Neil-Young-Umlaufbahn. ?Die besten Demokratien? spinnt diesen Gedanken weiter ins Große. Im Fadenkreuz: Das Heucheln von Zivilisiertheit in westlichen Kulturen (?Wir finden eine Lösung - gib mir das Problem / Wir stehen ein für Werte und wir wollen Werte sehn?). Ein Flexatone wird geschüttelt, Die Sterne funkeln wieder Arthur Russells Disco Anarcho. Da ist noch Licht im Palast, aber, wie gesagt: Du musst gar nichts!Jetzt klingt sie langsam aus, diese Zauberplatte. Aber wie wunderbar weird: Auf den retro-futuristischen Dub-Pop ?Drinks & Love? folgt ganz zum Schluss das von einem Tanpura-Sample durchsponnene ?Halbvergangener Tag?, das den Eindruck nahelegt, Frank Spilker und seine Mitmusiker hätten am Abend zuvor mit Syd Barrett und der Incredible String Band durchgemacht. Hedonismus, altes Haus: eine oberflächliche, aber ewig verführerische Form der Freiheit.Und dann, obwohl man sich jetzt wie durchgeschüttelt fühlt und es im Kopf nur so wimmelt vor frisch angestoßenen Gedanken ? und Fragen! ? , will man das alles gleich noch mal hören. Diesmal aber lauter. Weil man tanzen will. Und dann tanzt man. Man tanzt die Freiheit und die Verstricktheit. Das klare Dagegen und die Widersprüchlichkeit. Die Ambivalenz und die Eindeutigkeit. Aber niemals mit den Verbrechern! Der Arsch ist die Message!Gut, dass Die Sterne wieder da sind. Gut, dass Frank Spilker wieder Lieder singt.Wir kommen wieder vor.präsentiert von : dq agency, Musikexpress,TAZ, Byte.FM & Kaput Magazin

Anbieter: Konzertkasse
Stand: 28.10.2020
Zum Angebot
Die Sterne
27,20 € *
zzgl. 5,95 € Versand

DIE STERNEEin selbstbetiteltes Album. Auf dem Cover: der Sänger ? das letzte verbliebene Ur-Mitglied ? ganz allein als aus allen Zeiten geplumpster Dichterfürst, als leicht lädierter, aber wissender Dandy. Ein erstes Hören, und plötzlich sitzt man da, mit lauter Hits in den rauschenden Ohren und zig Textfetzen, die einem durch den Kopf spuken, und ist wie durchgeschüttelt von einem Album, das immer wieder von Freiheit und Verstrickung, von Möglichkeiten und Zwängen handelt. Das neue Album von Die Sterne ist da. Ein Album, auf das man - ohne es zu wissen - so sehr gewartet hat. Eine Platte, die wie keine zweite angeschlossen ist an die Themen unserer Tage ? und die trotzdem einlädt auf eine eskapistische Reise durch unerhörte Soundlandschaften. Es lebe der Widerspruch! Es leben Die Sterne!Die Fakten zuerst: Mit Bassist Thomas Wenzel und Schlagzeuger Christoph Leich haben zwei wichtige Gründungsmitglieder vor anderthalb Jahren die Band verlassen. Auf ?Die Sterne? bilden Jan Philipp Janzen und Phillip Tielsch, beide Mitglieder der Kölner Band Von Spar, die Rhythmusgruppe. Neben den Sterne-Livemusikern Dyan Valdes und Max Knoth wirken zudem u.a. das Kaiser Quartett, Carsten ?Erobique? Meyer und die Düsseldorf Düsterboys mit. Krautige Flächen treffen auf Italo-Pop, verspulten Folk, Psychedelia und Disco. Es funkelt an allen Ecken und Enden. Es ist ein Sound, den man in dieser Überstrahltheit (nicht nur von Die Sterne!) noch nicht kannte ? und der doch ganz ihr eigener ist. Vielleicht klingt so die Freiheit.Das Album vor oben beschriebenem personellen Hintergrund schlicht ?Die Sterne? zu nennen, ist eine sehr lässige Ansage: Die Sterne im Jahr 2020, das ist ein offenes System, in dem freilich mehr denn je der Blick auf das Kontinuierliche dieser musikalischen Institution frei wird: Frank Spilker, seine Songs, Texte und Themen. Seine künstlerische Coolness und seine Dringlichkeit als soziales Wesen.Die ersten Sekunden der Platte tönen, als wäre ein Vintage-Synthesizer in Bob Dylans ?Tangled Up In Blue? gekracht, am Ende wird WahWah-befeuerter Rave-Pop draus. ?Das Herz schlägt aus nach allen Seiten?, singt Spilker über unseren unperfekten Empathiemuskel; Widersprüchlichkeit als menschlichste Form der Libertät.Mit ?Der Palast ist leer? erreicht die Platte einen ersten Höhepunkt: Michael Rother steigt bei Stereolab ein. Kaum freut man sich über die Cowbell, wehen orchestrale Wolken um die Zinnen. Der Text formuliert nur scheinbar eine Utopie von Unbeherrschtheit. Man ist geneigt, sofort mitstürmen zu wollen, aber Spilker kennt kein Schwarzweiß: Was, wenn sich wirklich niemand mehr um uns kümmerte? Unerhört ? man ahnt es nicht!?Der Sommer in die Stadt wird fahren? ist flirrender Italo-Pop mit psychedelisch-dräuender Schlagseite (Man denke: Lucio Battisti, circa 1977) und einem herrlich gespreizten Text. Wieder spielt das Kaiser Quartett ganz groß auf. Vielleicht auch ein Lied über falsche Sehnsüchte und Idealisierung. Immer gut, wenn Fragen bleiben.?Du musst gar nichts? ? fast ein Hausbesetzer-Funk-Pop-Stück wie es Kölner Spät-Kraut-Bands wie Dunkelziffer oder die Phantom Band in den 80ern hätten machen können ? nimmt das Kernthema der Platte wieder auf: Wenn man tatsächlich gar nichts muss, jeder Zwang und jedes Ritual weg ist ? dann bleibt nur noch der Blick in den Abgrund der Freiheit. Beängstigend.Nach dem bereits vorab veröffentlichten ?Hey Dealer?, bei dem die Flaming Lips der ?Embryonic?-Ära auf eine Wagenladung Pilze vorbeischauen, schubst ?Unterschiedlich subtil? den Hörer auf spiegelglatte Wave-Pop-Flächen. Es geht um Macht und Manipulation. Und gerade, als man sich zu fragen beginnt, ob Spilker hier von politischer Einflussname oder den Zwängen modernen Band-Marketings singt, errichtet das Kaiser Quartett mal eben wieder eine dieser unglaublichen Streicher-Kathedralen. Eine Welt voller Möglichkeit, nur: Was ist Gift und was ist Medizin?Mit ?Das Elend kommt (nicht)? wird es grimmig: Während eine psychotische Fuzz-Gitarre mehr und mehr freidreht, wird klar: Es ist halbwegs müßig, den offensichtlichen Konsensfeind in zig Talkshows zu bequatschen, wenn der wahre Gegner viel näher ist, als man wahrhaben möchte. Und wo wir schon beim Konsensfeind sind: ?Die Message?? irgendwo zwischen Dr. John und P-Funk verortet ? macht endgültig klar: Für Faschismus gibt es keine Ausreden und Erklärungen. Der Fall liegt ganz einfach: ?Der Arsch ist die Message.? Lässiger als hier kann man den Müll nicht runtertragen.In ?Wir kämen wieder vor? schaut der Sänger auf ein Umfeld zwischen Paralyse und faulem Arrangement beim Tanz mit den Verbrechern. ?Ihr wollt ein Wir - hier gibt?s kein Uns / Integriert euch doch selbst - passt euch doch an!?, singt Spilker, und dann hebt dieser schöne Popsong ab in die Neil-Young-Umlaufbahn. ?Die besten Demokratien? spinnt diesen Gedanken weiter ins Große. Im Fadenkreuz: Das Heucheln von Zivilisiertheit in westlichen Kulturen (?Wir finden eine Lösung - gib mir das Problem / Wir stehen ein für Werte und wir wollen Werte sehn?). Ein Flexatone wird geschüttelt, Die Sterne funkeln wieder Arthur Russells Disco Anarcho. Da ist noch Licht im Palast, aber, wie gesagt: Du musst gar nichts!Jetzt klingt sie langsam aus, diese Zauberplatte. Aber wie wunderbar weird: Auf den retro-futuristischen Dub-Pop ?Drinks & Love? folgt ganz zum Schluss das von einem Tanpura-Sample durchsponnene ?Halbvergangener Tag?, das den Eindruck nahelegt, Frank Spilker und seine Mitmusiker hätten am Abend zuvor mit Syd Barrett und der Incredible String Band durchgemacht. Hedonismus, altes Haus: eine oberflächliche, aber ewig verführerische Form der Freiheit.Und dann, obwohl man sich jetzt wie durchgeschüttelt fühlt und es im Kopf nur so wimmelt vor frisch angestoßenen Gedanken ? und Fragen! ? , will man das alles gleich noch mal hören. Diesmal aber lauter. Weil man tanzen will. Und dann tanzt man. Man tanzt die Freiheit und die Verstricktheit. Das klare Dagegen und die Widersprüchlichkeit. Die Ambivalenz und die Eindeutigkeit. Aber niemals mit den Verbrechern! Der Arsch ist die Message!Gut, dass Die Sterne wieder da sind. Gut, dass Frank Spilker wieder Lieder singt.Wir kommen wieder vor.präsentiert von : dq agency, Musikexpress,TAZ, Byte.FM & Kaput Magazin

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Stand: 28.10.2020
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DIE STERNEEin selbstbetiteltes Album. Auf dem Cover: der Sänger ? das letzte verbliebene Ur-Mitglied ? ganz allein als aus allen Zeiten geplumpster Dichterfürst, als leicht lädierter, aber wissender Dandy. Ein erstes Hören, und plötzlich sitzt man da, mit lauter Hits in den rauschenden Ohren und zig Textfetzen, die einem durch den Kopf spuken, und ist wie durchgeschüttelt von einem Album, das immer wieder von Freiheit und Verstrickung, von Möglichkeiten und Zwängen handelt. Das neue Album von Die Sterne ist da. Ein Album, auf das man - ohne es zu wissen - so sehr gewartet hat. Eine Platte, die wie keine zweite angeschlossen ist an die Themen unserer Tage ? und die trotzdem einlädt auf eine eskapistische Reise durch unerhörte Soundlandschaften. Es lebe der Widerspruch! Es leben Die Sterne!Die Fakten zuerst: Mit Bassist Thomas Wenzel und Schlagzeuger Christoph Leich haben zwei wichtige Gründungsmitglieder vor anderthalb Jahren die Band verlassen. Auf ?Die Sterne? bilden Jan Philipp Janzen und Phillip Tielsch, beide Mitglieder der Kölner Band Von Spar, die Rhythmusgruppe. Neben den Sterne-Livemusikern Dyan Valdes und Max Knoth wirken zudem u.a. das Kaiser Quartett, Carsten ?Erobique? Meyer und die Düsseldorf Düsterboys mit. Krautige Flächen treffen auf Italo-Pop, verspulten Folk, Psychedelia und Disco. Es funkelt an allen Ecken und Enden. Es ist ein Sound, den man in dieser Überstrahltheit (nicht nur von Die Sterne!) noch nicht kannte ? und der doch ganz ihr eigener ist. Vielleicht klingt so die Freiheit.Das Album vor oben beschriebenem personellen Hintergrund schlicht ?Die Sterne? zu nennen, ist eine sehr lässige Ansage: Die Sterne im Jahr 2020, das ist ein offenes System, in dem freilich mehr denn je der Blick auf das Kontinuierliche dieser musikalischen Institution frei wird: Frank Spilker, seine Songs, Texte und Themen. Seine künstlerische Coolness und seine Dringlichkeit als soziales Wesen.Die ersten Sekunden der Platte tönen, als wäre ein Vintage-Synthesizer in Bob Dylans ?Tangled Up In Blue? gekracht, am Ende wird WahWah-befeuerter Rave-Pop draus. ?Das Herz schlägt aus nach allen Seiten?, singt Spilker über unseren unperfekten Empathiemuskel; Widersprüchlichkeit als menschlichste Form der Libertät.Mit ?Der Palast ist leer? erreicht die Platte einen ersten Höhepunkt: Michael Rother steigt bei Stereolab ein. Kaum freut man sich über die Cowbell, wehen orchestrale Wolken um die Zinnen. Der Text formuliert nur scheinbar eine Utopie von Unbeherrschtheit. Man ist geneigt, sofort mitstürmen zu wollen, aber Spilker kennt kein Schwarzweiß: Was, wenn sich wirklich niemand mehr um uns kümmerte? Unerhört ? man ahnt es nicht!?Der Sommer in die Stadt wird fahren? ist flirrender Italo-Pop mit psychedelisch-dräuender Schlagseite (Man denke: Lucio Battisti, circa 1977) und einem herrlich gespreizten Text. Wieder spielt das Kaiser Quartett ganz groß auf. Vielleicht auch ein Lied über falsche Sehnsüchte und Idealisierung. Immer gut, wenn Fragen bleiben.?Du musst gar nichts? ? fast ein Hausbesetzer-Funk-Pop-Stück wie es Kölner Spät-Kraut-Bands wie Dunkelziffer oder die Phantom Band in den 80ern hätten machen können ? nimmt das Kernthema der Platte wieder auf: Wenn man tatsächlich gar nichts muss, jeder Zwang und jedes Ritual weg ist ? dann bleibt nur noch der Blick in den Abgrund der Freiheit. Beängstigend.Nach dem bereits vorab veröffentlichten ?Hey Dealer?, bei dem die Flaming Lips der ?Embryonic?-Ära auf eine Wagenladung Pilze vorbeischauen, schubst ?Unterschiedlich subtil? den Hörer auf spiegelglatte Wave-Pop-Flächen. Es geht um Macht und Manipulation. Und gerade, als man sich zu fragen beginnt, ob Spilker hier von politischer Einflussname oder den Zwängen modernen Band-Marketings singt, errichtet das Kaiser Quartett mal eben wieder eine dieser unglaublichen Streicher-Kathedralen. Eine Welt voller Möglichkeit, nur: Was ist Gift und was ist Medizin?Mit ?Das Elend kommt (nicht)? wird es grimmig: Während eine psychotische Fuzz-Gitarre mehr und mehr freidreht, wird klar: Es ist halbwegs müßig, den offensichtlichen Konsensfeind in zig Talkshows zu bequatschen, wenn der wahre Gegner viel näher ist, als man wahrhaben möchte. Und wo wir schon beim Konsensfeind sind: ?Die Message?? irgendwo zwischen Dr. John und P-Funk verortet ? macht endgültig klar: Für Faschismus gibt es keine Ausreden und Erklärungen. Der Fall liegt ganz einfach: ?Der Arsch ist die Message.? Lässiger als hier kann man den Müll nicht runtertragen.In ?Wir kämen wieder vor? schaut der Sänger auf ein Umfeld zwischen Paralyse und faulem Arrangement beim Tanz mit den Verbrechern. ?Ihr wollt ein Wir - hier gibt?s kein Uns / Integriert euch doch selbst - passt euch doch an!?, singt Spilker, und dann hebt dieser schöne Popsong ab in die Neil-Young-Umlaufbahn. ?Die besten Demokratien? spinnt diesen Gedanken weiter ins Große. Im Fadenkreuz: Das Heucheln von Zivilisiertheit in westlichen Kulturen (?Wir finden eine Lösung - gib mir das Problem / Wir stehen ein für Werte und wir wollen Werte sehn?). Ein Flexatone wird geschüttelt, Die Sterne funkeln wieder Arthur Russells Disco Anarcho. Da ist noch Licht im Palast, aber, wie gesagt: Du musst gar nichts!Jetzt klingt sie langsam aus, diese Zauberplatte. Aber wie wunderbar weird: Auf den retro-futuristischen Dub-Pop ?Drinks & Love? folgt ganz zum Schluss das von einem Tanpura-Sample durchsponnene ?Halbvergangener Tag?, das den Eindruck nahelegt, Frank Spilker und seine Mitmusiker hätten am Abend zuvor mit Syd Barrett und der Incredible String Band durchgemacht. Hedonismus, altes Haus: eine oberflächliche, aber ewig verführerische Form der Freiheit.Und dann, obwohl man sich jetzt wie durchgeschüttelt fühlt und es im Kopf nur so wimmelt vor frisch angestoßenen Gedanken ? und Fragen! ? , will man das alles gleich noch mal hören. Diesmal aber lauter. Weil man tanzen will. Und dann tanzt man. Man tanzt die Freiheit und die Verstricktheit. Das klare Dagegen und die Widersprüchlichkeit. Die Ambivalenz und die Eindeutigkeit. Aber niemals mit den Verbrechern! Der Arsch ist die Message!Gut, dass Die Sterne wieder da sind. Gut, dass Frank Spilker wieder Lieder singt.Wir kommen wieder vor.präsentiert von : dq agency, Musikexpress,TAZ, Byte.FM & Kaput Magazin

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Stand: 28.10.2020
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DIE STERNEEin selbstbetiteltes Album. Auf dem Cover: der Sänger ? das letzte verbliebene Ur-Mitglied ? ganz allein als aus allen Zeiten geplumpster Dichterfürst, als leicht lädierter, aber wissender Dandy. Ein erstes Hören, und plötzlich sitzt man da, mit lauter Hits in den rauschenden Ohren und zig Textfetzen, die einem durch den Kopf spuken, und ist wie durchgeschüttelt von einem Album, das immer wieder von Freiheit und Verstrickung, von Möglichkeiten und Zwängen handelt. Das neue Album von Die Sterne ist da. Ein Album, auf das man - ohne es zu wissen - so sehr gewartet hat. Eine Platte, die wie keine zweite angeschlossen ist an die Themen unserer Tage ? und die trotzdem einlädt auf eine eskapistische Reise durch unerhörte Soundlandschaften. Es lebe der Widerspruch! Es leben Die Sterne!Die Fakten zuerst: Mit Bassist Thomas Wenzel und Schlagzeuger Christoph Leich haben zwei wichtige Gründungsmitglieder vor anderthalb Jahren die Band verlassen. Auf ?Die Sterne? bilden Jan Philipp Janzen und Phillip Tielsch, beide Mitglieder der Kölner Band Von Spar, die Rhythmusgruppe. Neben den Sterne-Livemusikern Dyan Valdes und Max Knoth wirken zudem u.a. das Kaiser Quartett, Carsten ?Erobique? Meyer und die Düsseldorf Düsterboys mit. Krautige Flächen treffen auf Italo-Pop, verspulten Folk, Psychedelia und Disco. Es funkelt an allen Ecken und Enden. Es ist ein Sound, den man in dieser Überstrahltheit (nicht nur von Die Sterne!) noch nicht kannte ? und der doch ganz ihr eigener ist. Vielleicht klingt so die Freiheit.Das Album vor oben beschriebenem personellen Hintergrund schlicht ?Die Sterne? zu nennen, ist eine sehr lässige Ansage: Die Sterne im Jahr 2020, das ist ein offenes System, in dem freilich mehr denn je der Blick auf das Kontinuierliche dieser musikalischen Institution frei wird: Frank Spilker, seine Songs, Texte und Themen. Seine künstlerische Coolness und seine Dringlichkeit als soziales Wesen.Die ersten Sekunden der Platte tönen, als wäre ein Vintage-Synthesizer in Bob Dylans ?Tangled Up In Blue? gekracht, am Ende wird WahWah-befeuerter Rave-Pop draus. ?Das Herz schlägt aus nach allen Seiten?, singt Spilker über unseren unperfekten Empathiemuskel; Widersprüchlichkeit als menschlichste Form der Libertät.Mit ?Der Palast ist leer? erreicht die Platte einen ersten Höhepunkt: Michael Rother steigt bei Stereolab ein. Kaum freut man sich über die Cowbell, wehen orchestrale Wolken um die Zinnen. Der Text formuliert nur scheinbar eine Utopie von Unbeherrschtheit. Man ist geneigt, sofort mitstürmen zu wollen, aber Spilker kennt kein Schwarzweiß: Was, wenn sich wirklich niemand mehr um uns kümmerte? Unerhört ? man ahnt es nicht!?Der Sommer in die Stadt wird fahren? ist flirrender Italo-Pop mit psychedelisch-dräuender Schlagseite (Man denke: Lucio Battisti, circa 1977) und einem herrlich gespreizten Text. Wieder spielt das Kaiser Quartett ganz groß auf. Vielleicht auch ein Lied über falsche Sehnsüchte und Idealisierung. Immer gut, wenn Fragen bleiben.?Du musst gar nichts? ? fast ein Hausbesetzer-Funk-Pop-Stück wie es Kölner Spät-Kraut-Bands wie Dunkelziffer oder die Phantom Band in den 80ern hätten machen können ? nimmt das Kernthema der Platte wieder auf: Wenn man tatsächlich gar nichts muss, jeder Zwang und jedes Ritual weg ist ? dann bleibt nur noch der Blick in den Abgrund der Freiheit. Beängstigend.Nach dem bereits vorab veröffentlichten ?Hey Dealer?, bei dem die Flaming Lips der ?Embryonic?-Ära auf eine Wagenladung Pilze vorbeischauen, schubst ?Unterschiedlich subtil? den Hörer auf spiegelglatte Wave-Pop-Flächen. Es geht um Macht und Manipulation. Und gerade, als man sich zu fragen beginnt, ob Spilker hier von politischer Einflussname oder den Zwängen modernen Band-Marketings singt, errichtet das Kaiser Quartett mal eben wieder eine dieser unglaublichen Streicher-Kathedralen. Eine Welt voller Möglichkeit, nur: Was ist Gift und was ist Medizin?Mit ?Das Elend kommt (nicht)? wird es grimmig: Während eine psychotische Fuzz-Gitarre mehr und mehr freidreht, wird klar: Es ist halbwegs müßig, den offensichtlichen Konsensfeind in zig Talkshows zu bequatschen, wenn der wahre Gegner viel näher ist, als man wahrhaben möchte. Und wo wir schon beim Konsensfeind sind: ?Die Message?? irgendwo zwischen Dr. John und P-Funk verortet ? macht endgültig klar: Für Faschismus gibt es keine Ausreden und Erklärungen. Der Fall liegt ganz einfach: ?Der Arsch ist die Message.? Lässiger als hier kann man den Müll nicht runtertragen.In ?Wir kämen wieder vor? schaut der Sänger auf ein Umfeld zwischen Paralyse und faulem Arrangement beim Tanz mit den Verbrechern. ?Ihr wollt ein Wir - hier gibt?s kein Uns / Integriert euch doch selbst - passt euch doch an!?, singt Spilker, und dann hebt dieser schöne Popsong ab in die Neil-Young-Umlaufbahn. ?Die besten Demokratien? spinnt diesen Gedanken weiter ins Große. Im Fadenkreuz: Das Heucheln von Zivilisiertheit in westlichen Kulturen (?Wir finden eine Lösung - gib mir das Problem / Wir stehen ein für Werte und wir wollen Werte sehn?). Ein Flexatone wird geschüttelt, Die Sterne funkeln wieder Arthur Russells Disco Anarcho. Da ist noch Licht im Palast, aber, wie gesagt: Du musst gar nichts!Jetzt klingt sie langsam aus, diese Zauberplatte. Aber wie wunderbar weird: Auf den retro-futuristischen Dub-Pop ?Drinks & Love? folgt ganz zum Schluss das von einem Tanpura-Sample durchsponnene ?Halbvergangener Tag?, das den Eindruck nahelegt, Frank Spilker und seine Mitmusiker hätten am Abend zuvor mit Syd Barrett und der Incredible String Band durchgemacht. Hedonismus, altes Haus: eine oberflächliche, aber ewig verführerische Form der Freiheit.Und dann, obwohl man sich jetzt wie durchgeschüttelt fühlt und es im Kopf nur so wimmelt vor frisch angestoßenen Gedanken ? und Fragen! ? , will man das alles gleich noch mal hören. Diesmal aber lauter. Weil man tanzen will. Und dann tanzt man. Man tanzt die Freiheit und die Verstricktheit. Das klare Dagegen und die Widersprüchlichkeit. Die Ambivalenz und die Eindeutigkeit. Aber niemals mit den Verbrechern! Der Arsch ist die Message!Gut, dass Die Sterne wieder da sind. Gut, dass Frank Spilker wieder Lieder singt.Wir kommen wieder vor.präsentiert von : dq agency, Musikexpress,TAZ, Byte.FM & Kaput Magazin

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Stand: 28.10.2020
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Wellness über den Dächern von Kitzbühel im 4*-H...
265,00 € *
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Wellness in Eurem Hotel Bei all den Outdoor-Aktivitäten, die Euch in Kitzbühel erwarten, sollte die Erholung nicht zu kurz kommen. Kein Problem, denn Euer Hotel verfügt als luxoriöses 4-Sterne Hotel über einen großzügigen Wellnessbereich, der hoch oben im Turm des ehemaligen Schlosses thront. Von hier aus habt Ihr einen fabelhaften 360° Blick auf Kitzbühel, gleichzeitig schwimmt Ihr im 46 Meter langen Swimmingpool mit belebendem Grander Wasser. Also, lasst den Alltagsstress einfach hinter Euch und lasst die Seele baumeln. Nach dem Bad im Pool warten die Sauna, verschiedene Massagen oder der Fitnessraum auf Euch. So kommt Ihr garantiert tiefenentspannt wieder nach Hause! Kitzbühel: Lifestyle trifft auf atemberaubende Bergwelt Kitzbühel - die Bergstadt der Schönen und Reichen. So oder so ähnlich hat sich die Gamsstadt - wie Kitzbühel oftmals bezeichnet wird - bei den meisten Urlaubern eingespeichert. Dabei ist Kitzbühel für jeden etwas, denn der Urlaubsort bezaubert seine Besucher immer wieder mit seinen verträumten Altstadtgassen, traditionellen und erstklassigen Restaurants und der beliebten Fußgängerzone mit unzähligen Boutiquen, Bars, Cafés und Kinos. Darüber hinaus ist Kitzbühel auch als Sportstadt berühmt - besonders der Wintersport steht in einer langen Tradition, aber auch bei wärmeren Temperaturen hat die Region Abwechslung zu bieten. Kitzbühel erleben Nicht nur die Stadt, sondern auch die Umgebung macht Kitzbühel zu einem Urlaubs-Hotspot in den Bergen. So zählt Kitzbühel zu den besten Skigebieten weltweit. Hier gibt es für Euch vieles zu entdecken - beispielsweise die Nachbarorte Aurach, Jochberg und Reith bei Kitzbühel. Wenn Ihr gerne in Eurem Urlaub aktiv sein möchtet, gibt es unzählige Möglichkeiten, zu wandern oder aber Mountainbike zu fahren. Außerdem könnt Ihr im Gieringer Weiher baden gehen oder Golf spielen. Wem das nicht genügt, der kann in den Wildpark nach Aurach fahren oder auf Klettersteigen verschiedener Schwierigkeitsgrade die Bergwelt erkunden. Die Umlaufbahn 3S, die die Verbindung zwischen Hahnenkamm und Jochberg darstellt, ist ganzjährig in Betrieb und ermöglicht Euch wunderschöne Wanderungen.

Anbieter: watado
Stand: 28.10.2020
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Kosmos xxxtrem!
17,99 € *
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Größer, schneller, heißer - das Buch der kosmischen RekordeIm Universum herrschen extreme Verhältnisse. Im Weltraum sinkt die Temperatur auf 270 Minusgrade. Sterne verglühen als Supernovae, die milliardenfach heller sind als unsere Sonne. Ein Schwarzes Loch kann eine elektrische Spannung von 10 Trillionen Volt erzeugen. Und es gibt Sterne mit zwei Milliarden Kilometern Durchmesser, in denen die Umlaufbahn des Jupiter Platz hätte.Kosmos xxxtrem! bietet einen atemberaubenden neuen Blick auf das Universum und seine Erscheinungen. Bryan Gaensler richtet unsere Aufmerksamkeit auf die Extreme: auf die größten, schnellsten, heißesten, schwersten, hellsten, ältesten, dichtesten und sogar lautesten Objekte oder Prozesse des Kosmos. Das ungewöhnliche Astro-Buch präsentiert nicht nur verblüffende Fakten, sondern offenbart auch den bemerkenswerten Facettenreichtum des Universums und die extreme Physik, die dahinter steht.Dieser Parforceritt in die wildesten und spannendsten Winkel unserer physikalischen Welt begeistert von der ersten bis zur letzten Seite und erzeugt immer wieder ein überwältigendes Gefühl des Staunens. Professor Volker Springel, HeidelbergFesselnder als ein Spionagekrimi, wohltuender als eine Gutenachtgeschichte und eine angemessene Erinnerung daran, wie unfassbar glücklich wir uns schätzen dürfen, auf diesem so ausgeglichenen kleinen Felsklumpen inmitten eines extremen Kosmos zu leben. Professor Luciano Rezzolla, Frankfurt und PotsdamDiese Begeisterung für die Physik des Kosmos, die Bryan Gaensler zu einem der weltweit führenden Forscher gemacht hat, springt unweigerlich auch auf die Leser seines Buches über. Professor Ralf-Jürgen Dettmar, BochumEin ebenso unterhaltsames wie lehrreiches Buch, das Amateure und Profis gleichermaßen faszinieren wird. Professor Michael Kramer, Bonn

Anbieter: buecher
Stand: 28.10.2020
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Kosmos xxxtrem!
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Größer, schneller, heißer - das Buch der kosmischen RekordeIm Universum herrschen extreme Verhältnisse. Im Weltraum sinkt die Temperatur auf 270 Minusgrade. Sterne verglühen als Supernovae, die milliardenfach heller sind als unsere Sonne. Ein Schwarzes Loch kann eine elektrische Spannung von 10 Trillionen Volt erzeugen. Und es gibt Sterne mit zwei Milliarden Kilometern Durchmesser, in denen die Umlaufbahn des Jupiter Platz hätte.Kosmos xxxtrem! bietet einen atemberaubenden neuen Blick auf das Universum und seine Erscheinungen. Bryan Gaensler richtet unsere Aufmerksamkeit auf die Extreme: auf die größten, schnellsten, heißesten, schwersten, hellsten, ältesten, dichtesten und sogar lautesten Objekte oder Prozesse des Kosmos. Das ungewöhnliche Astro-Buch präsentiert nicht nur verblüffende Fakten, sondern offenbart auch den bemerkenswerten Facettenreichtum des Universums und die extreme Physik, die dahinter steht.Dieser Parforceritt in die wildesten und spannendsten Winkel unserer physikalischen Welt begeistert von der ersten bis zur letzten Seite und erzeugt immer wieder ein überwältigendes Gefühl des Staunens. Professor Volker Springel, HeidelbergFesselnder als ein Spionagekrimi, wohltuender als eine Gutenachtgeschichte und eine angemessene Erinnerung daran, wie unfassbar glücklich wir uns schätzen dürfen, auf diesem so ausgeglichenen kleinen Felsklumpen inmitten eines extremen Kosmos zu leben. Professor Luciano Rezzolla, Frankfurt und PotsdamDiese Begeisterung für die Physik des Kosmos, die Bryan Gaensler zu einem der weltweit führenden Forscher gemacht hat, springt unweigerlich auch auf die Leser seines Buches über. Professor Ralf-Jürgen Dettmar, BochumEin ebenso unterhaltsames wie lehrreiches Buch, das Amateure und Profis gleichermaßen faszinieren wird. Professor Michael Kramer, Bonn

Anbieter: Dodax
Stand: 28.10.2020
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Die Suche nach Planeten außerhalb unseres Sonne...
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Facharbeit (Schule) aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Physik - Astronomie, Note: 1,3, , Sprache: Deutsch, Abstract: 1. Einleitung in das Thema2. Hauptteil2.1. Probleme bei der Suche nach Planeten außerhalb unseres Sonnensystems 2.2. Die wichtigsten Messmethoden bei der Suche nach extrasolaren Planeten 2.2.1. Die Radialgeschwindigkeitsmethode2.2.2. Die Astrometriemethode2.2.3. Die Transitmethode2.2.4. Der Mikrolinseneffekt2.2.5. Weitere Messmethoden2.3. Erfolge bei der Suche nach extrasolaren Planeten2.3.1. Gliese 581 c2.3.2. HD 209458 b3. Aktuelle Projekte, welche die Suche nach extrasolaren Planeten vereinfachen und verbessern sollen3.1. Das Weltraumteleskop CoRoT3.2. Die Raumsonde Kepler3.3. Der Terrestrial Planet Finder4. Schluss5. Quellenverzeichnis6. AnhangExtrasolare Planeten, oder auch kurz Exoplaneten genannt, sind Planeten, die nicht unserem Sonnensystem, sondern einem anderen Planetensystem (eine Ansammlung von massereichen Körpern, welche sich - durch die Gravitationskraft gebunden - um mindestens einen Zentralstern bewegen) angehören. Bis Mitte Dezember 2007 fanden Wissenschaftler und Astrophysiker 269 solcher Planeten in 231 verschiedenen Systemen und bis März 2003 konnten sie bei rund 7 Prozent der maximal 330 Lichtjahre entfernten Sterne mindestens einen Exoplaneten nachweisen.Aufgrund der großen Entfernungen zwischen diesen Planetensystemen und unserem Sonnensystem ist es nicht möglich extrasolare Planeten mit einem Teleskop zu beobachten, deswegen mussten verschiedene indirekte Messmethoden entwickelt werden, mit denen man die Größe, die Masse, die Geschwindigkeit und die Umlaufbahn um ihren Stern abschätzen beziehungsweise eingrenzen kann.

Anbieter: Dodax
Stand: 28.10.2020
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